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Hochzeitsguide

In diesem Hochzeitsguide habe ich für euch die wichtigsten Punkte und Möglichkeiten rund um eure Hochzeitsfotos zusammengestellt. Hier findet ihr sicher ein paar nützliche Tipps zur Vorbereitung und Planung eures grossen Tages.

 

Inhaltsverzeichnis des Hochzeitsguides:

• Die Wahl des richtigen Hochzeitsfotografen
• Planung mit dem Fotografen
• Verlobungsshooting für die Einladungskarte

Der Tag beginnt 
• Vorbereitung
• Erste Begegnung

Trauung
• Brautpaarshooting
• Kinder bei der Hochzeit
• Gruppenfotos

Die Feier kann beginnen
• Apero
• Abendessen & Feier
• Fotobox

Zeitplan - Entspannt durch den Tag

Nach der Hochzeit
• Was kann ich aus meinen Fotos machen?
• Trash the Dress

Persönliches Schlusswort

Monate lang wird dieser besondere Tag bis ins Detail geplant und vorbereitet. Immer wieder höre ich von Brautpaaren, dass der Tag dann viel zu schnell vorbei geht. Es gibt so viele Eindrücke, so viele besondere Momente und Emotionen, dass es vielen gleich ergeht. Die Brautpaare sind meist so überwältigt, dass sie viele Momente gar nicht so mitbekommen, wie sie es gerne möchten.

Umso schöner ist es dann, im Nachhinein alles in Form von schönen Fotos Revue passieren lassen zu können.



Die Wahl des richtigen Hochzeitsfotografen

Da die meisten Hochzeiten von Mai bis September stattfinden, und ein Fotograf nur eine Hochzeit an einem Tag fotografieren kann, ist es wichtig den gewünschten Fotografen früh genug zu buchen. Dies gilt besonders bei speziellem Datum. (z.B. 9.9. / 1.7.17,...) Wenn ihr kurzfristig noch auf der Suche nach einem Fotografen seit, kann dies ziemlich nervenaufreibend werden, falls die Termine beim gewünschten Fotografen bereits ausgebucht sind.

Den richtigen Fotografen für die eigene Hochzeit zu finden ist nicht einfach. Ich rate euch die Portfoliobilder gut anzusehen und euch für einen Stil zu entscheiden, der euch besonders zusagt. Wenn ihr einen Favoriten gefunden habt, ist es wichtig abzuklären, ob der gewünschte Fotograf auch in euer Budget passt. Der nächste Schritt ist dann das persönliche Gespräch. Es ist wichtig, dass die Chemie zwischen euch und eurem Fotografen stimmt, da ihr an eurem Hochzeitstag sehr nahe zusammen arbeitet.

Es gibt ein paar Details, auf die ihr beim Angebot achten solltet:

• In welcher Form bekomme ich die Fotos? (Digital als Downloadlink, CD, USB Stick,...)

• Sind die Bilder in voller Auflösung, oder reduziert?

• Bekomme ich alle Bilder, oder nur eine gewisse Anzahl?

• Gibt es eine Bearbeitung und wie stark fällt diese aus?

• Falls ihr euch ein Album, Prints oder Dankeskarten wünscht, solltet ihr euren Fotografen schon im Vorfeld darauf ansprechen, und abklären, ob und in welcher Form dies möglich ist.

 

Planung mit dem Fotografen

Der Tagesablauf wird am besten bei der persönlichen Beratung mit dem Fotografen gemeinsam besprochen. Auch die Frage nach den Gruppenbildern sollte schon bei der Planung abgeklärt werden, damit sich der Fotograf Gedanken über eine geeignete Möglichkeit für die Gruppenaufstellung machen kann.

Besonderheiten und Sonderwünsche solltet ihr eurem Fotografen bei der Planung mitteilen, damit er euch sagen kann, ob eure Ideen umsetzbar sind.

Verlobungsshooting für die Einladungskarte

Wenn ihr euch früh genug für den richtigen Fotografen entschieden habt, könnt ihr bereits die Fotos für die Einladungskarten mit eurem Fotografen durchführen. Das hat den Vorteil, dass ihr euch schon im Vorfeld ein bisschen besser kennen lernt und dient auch für euch als eine Art Übung für das Hochzeitsshooting. Am Tag der Hochzeit wisst ihr dann schon, wie ein Shooting abläuft und ihr müsst zumindest wegen den Hochzeitsfotos nicht mehr nervös sein.

Auch für die Gestaltung von anderen Karten, wie zum Beispiel Menükarte mit einem kurzen Gruss und Foto vom Brautpaar, in der kleinen Broschüre mit den Liedern in der Kirche, usw. bringen schöne Paarbilder vom Brautpaar eine sehr schöne, persönliche Note mit.

Wenn ihr das Verlobungsshooting mit der Hochzeitsreportage früh genug bucht, kann es ausserdem sein, dass sich ein günstigeres Pauschalangebot vereinbaren lässt.

Der Tag beginnt

Vorbereitung

Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues. Mit viel Liebe zum Detail werden bereits Monate vor der Trauung das Brautkleid und der Anzug ausgesucht und mit passenden Acessoires versehen. Während der Vorbereitung wird der Fokus auf genau diese Details gelegt, die während des Tages gerne unter gehen. Die sorgfältig ausgesuchten Acessoires, Detailaufnahmen vom Kleid und Anzug und natürlich spezielle Momente beim Makeup & Hairstyling werden eingefangen. Eventuell ein Gläschen Sekt mit der Trauzeugin, oder noch eine Tasse Kaffee am Morgen um den Tag gut zu starten. Die Vorbereitung ist der Moment, an dem alles beginnt.

Der perfekte Raum um die Vorbereitung zu fotografieren ist hell, mit grossen Fenstern, die viel natürliches Licht herein lassen.

Die erste Begegnung

So habt ihr euch noch nie gesehen und dementsprechend unvergesslich und schön wird auch dieser Moment werden. Umso schöner, wenn diese Emotionen fotografisch festgehalten werden. Dieser besondere Moment kann direkt in der Kirche mit allen Gästen und Verwandten gemeinsam, oder im Vorfeld an einer geeigneten Stelle in kleinem Kreis erlebt werden.

Es gibt viele Möglichkeiten diesen Moment zu inszenieren. Die erste Begegnung kann noch zu Hause direkt nach der Vorbereitung stattfinden, oder an einer geeigneten Location.

Wenn das erste Treffen mit dem Fotografen inszeniert wird, gibt es verschiedene Möglichkeiten um diesen Augenblick besonders eindrücklich zu gestalten und fotografisch einzufangen, damit dieser Moment für euch noch lange nach der Trauung erhalten bleibt.

 


Die Trauung

Bei jeder Trauung, ob zivil, kirchlich oder einer freien Zeremonie, ist es immer wichtig, dass der Fotograf zwar alle wichtigen Momente festhält, jedoch dezent im Hintergrund bleibt um die Zeremonie nicht zu stören. Da in den jeweiligen Räumlichkeiten meist keine idealen Lichtbedingungen herrschen, ist dort ein Profi mit geeignetem Equipment besonders wichtig. Wenn ein professioneller Fotograf gebucht wird, ist es von Vorteil, wenn vor der Trauung den Gästen gesagt wird, dass sie das Fotografieren während der Trauung dem Fotografen überlassen sollen. So vermeidet man, dass ein Blitzlichtgewitter los geht und die Trauung in den entscheidend wichtigen Momenten gestört wird.

Der Fotograf soll wenn es möglich ist während der Trauung ohne Blitz fotografieren. Das hat zum Einen den Grund, dass es weniger störend ist und zum Anderen, dass die Stimmung vor Ort besonders authentisch dokumentiert werden kann.

Trauung in der Kirche oder einem anderen Gebäude

Bei zivilen Trauungen ist es in der Regel kein Problem, dass ein Fotograf anwesend ist. Bei kirchlichen und anderen Zeremonien gehört es zum guten Ton den Pfarrer oder Zeremonienleiter im Vorfeld zu fragen, ob das Fotografieren erlaubt ist. Normalerweise ist es kein Problem. Es gibt jedoch Pfarrer oder Zeremonienleiter, die spezielle Wünsche haben. Zum Beispiel, dass sich der Fotograf nur in gewissen Regionen aufhält oder zu gewissen Situationen nicht fotografiert. Dies sollte im Vorfeld abgeklärt werden.
Auch die Wahl der geeigneten Trauungslocation beeinflusst die Qualität der Fotos. Eine besonders schöne Atmosphäre bieten Räume mit grossen Fenstern ohne direktem Sonnenlicht.

Trauung im Freien

Eine Trauung im Freien kann wunderschön sein, wenn die Wetterbedingungen gut sind. Jedoch kann auch vieles schief laufen. Es sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass das Brautpaar und die Gäste im Schatten sitzen können. Wenn die Sonne stark scheint, wird es sonst für alle sehr anstrengend, im Anzug oder Brautkleid in der prallen Sonne zu sitzen. Auch starker Wind kann sehr unangenehm werden und bei Regen droht die ganze Zeremonie buchstäblich ins Wasser zu fallen. Darum sollte auf jeden Fall eine Schlechtwettervariante an der Hochzeitslocation möglich sein. Entweder ein geeigneter Raum, der im Notfall genutzt werden kann, oder ein Zelt, das bei absehbarem Wetter am Morgen aufgestellt wird. Bei der Planung einer geeigneten Outdoorlocation solltet ihr auch auf den Umgebungslärm achten. Am besten seht ihr euch sorgfältig um und fragt bei der Locationbesichtigung nach, ob es in der Nähe störende Faktoren gibt, wie zum Beispiel Strassenlärm, Fluglärm, Zug oder Schiessanlage. Es kann sein, dass dies bei der Besichtigung nicht hörbar ist und euch dann wärend der Trauung überrascht.

Wenn ihr diese Punkte beachtet, habt ihr schon das Wichtigste für eure traumhafte Freiluft - Hochzeit gesichert. Eine Trauung im Freien ist etwas ganz besonderes und wenn alles gut verläuft, wird es nicht nur bei euch sondern auch bei euren Gästen in wunderbarer Erinnerung bleiben.

Falls ihr noch mehr über eine Freilufthochzeit sehen wollt, könnt ihr euch meinen Blogeintrag ansehen:

Freilufthochzeit in Winterthur

Das Brautpaarshooting

Das Brautpaarshooting ist ein wichtiges Highlight in eurem zukünftigen Hochzeitsalbum. Die Bilder bilden die Grundlage für schöne Dankeskarten. Nehmt euch für dieses Shooting Zeit und plant diese auch schon fest in den Ablauf mit ein. Versucht, dabei ein wenig abzuschalten und den Moment gemeinsam zu geniessen.

 

Am besten geht das, wenn ihr eure Gäste gut versorgt und beschäftigt wisst. Das Shooting kann man entweder vor der Trauung machen, wenn noch keine Gäste anwesend sind, während die Gäste ihren Apero geniessen, oder ein Unterhaltungsprogramm läuft. So müsst ihr euch nicht sorgen und wisst, dass eure Gäste gut versorgt sind.

Nach Möglichkeit sollte das Brautpaarshooting zu einer Tageszeit geplant werden, die abhängig von der Location, zu einer möglichst geeignete Lichtstimmung stattfindet. Ihr solltet mit eurem Fotografen abklären, wann der beste Zeitpunkt dafür ist. Im Vorfeld kann man natürlich nicht wissen, ob das Wetter gut, oder schlecht wird. Man hofft natürlich immer auf die besten Bedingungen. Wenn jedoch das Wetter nicht mitspielen, sollte man nicht verzweifeln, sondern das Beste daraus machen. Man kann auch ein paar Bilder mit Regenschirm und Gummistiefeln im Regen machen. Vielleicht ist es auch möglich gegebenenfalls auf die Feierlocation auszuweichen. Am besten ist es bereits im Vorfeld eine Schlechtwettervariante für das Brautpaarshooting parat zu haben. Das gilt natürlich auch für Apero, Trauung und alles, was unter freiem Himmel geplant ist.

Kinder bei der Hochzeit

Falls ihr bereits eigene Kinder habt, dürfen diese gerne auch auf die Hochzeitsfotos mit drauf. Sie freuen sich, wenn sie an diesem Tag einen besonderen Stellenwert einnehmen und vielleicht sogar die ein oder andere altersgerechte Aufgabe übernehmen dürfen. z.B. Ringträger, Blumenkinder usw. Während den Programmpunkten, an denen ihr beschäftigt seit, solltet ihr jemanden organisieren, der die Kinder beschäftigt. Das kann eine Person aus der Familie sein oder eine Nanny, die speziell für den Tag organisiert wird. Falls ihr viele Gäste mit kleinen Kindern habt, könnt ihr auch eine kleine Ecke an der Feierlocation mit Kinderspielsachen gestalten. Die Kinder werden ihre Freude haben und sind beschäftigt. Auch die Möglichkeit einer Taufe, integriert in die Hochzeitszeremonie ist eine schöne Sache. Alle Gäste sind anwesend und das Kind fühlt sich in die Zeremonie integriert.

Gruppenfotos

Falls ihr Gruppenfotos mit euren Freunden und Familien machen wollt, sollten diese zeitlich in den Tagesablauf fix eingeplant werden. Am besten ist es eine Liste mit allen Gruppen zu machen, die ihr fotografiert haben wollt und diese Listen dem Fotografen zu geben, damit am Hochzeitstag keine Chaos entsteht, keine wichtigen Bilder vergessen werden und ihr euch in dieser Situation nicht mehr damit auseinander setzen müsst, wer denn schon an der Reihe war und wer noch fehlt. Im Idealfall gibt es jemanden, z.B. ein Trauzeuge, der die Liste auch bekommt und hilft die Gäste für die Gruppenfotos zu holen, damit es möglichst rasch funktioniert und ihr wieder weiter feiern könnt. Die ungefähre Anzahl der Personen ist wichtig für den Fotografen, da es bei einer grossen Anzahl schwierig sein kann alle auf das Gruppenfoto zu bekommen.

Gruppenaufnahmen mit allen Gästen sollten auf jeden Fall im Vorfeld besprochen werden. Umso mehr Personen auf dem Foto sind, umso schwieriger wird es einen geeigneten Ort zu finden, an dem die Personen so platziert werden können, dass man möglichst alle sieht und das Bild schön wird.

Auch lustige, kreative Gruppenzusammenstellungen machen Spass.

Die Feier geht los!

Apero

Während dem Apero habt ihr Zeit mit euren Gästen zu sprechen, Gratulationen entgegen zu nehmen und zu entspannen. In dieser Zeit kann der Fotograf die Gäste fotografieren, zum Teil mit Reportagefotos, auf denen die gute Stimmung eingefangen wird, zum Teil mit Gruppenfotos von Gästen, die gerade Lust haben Fotos zu machen.

Hochzeitsfeier & Abendessen

Beim Essen selbst sollen die Gäste nicht gestört werden, jedoch kann das Essen selbst, und zwischen den Gängen fotografiert werden. Je nachdem, ob Überraschungen geplant sind, ist es schön, die lustigen, kreativen Ideen und Spiele festzuhalten, die sich Freunde und Verwandte einfallen lassen.

Fotobox

Eine Fotobox ist eine tolle Beschäftigung für die Gäste. Man kann auch ein Spiel daraus machen, indem man den Gästen Aufgaben gibt, wie z.B.: Mache ein Foto mit dem Mann mit der schönsten Krawatte. So entsteht auch die Möglichkeit, dass sich die Familien untereinander besser kennen lernen.

Man kann auch ein kleines Gastgeschenk aus der Fotobox machen, indem die Gäste Prints gleich mitnehmen können, oder man den Gästen mit der Dankeskarte einen Fotoprint aus der Fotobox mitschickt.

Zeitplan - Entspannt durch den Tag

Trotz all dieser Programmpunkte stellt sich die Frage, ob es überhaupt möglich ist entspannt durch den Tag zu kommen.

Richtig entspannt wird es vermutlich nicht werden, aber durch eine gute Planung könnt ihr dafür sorgen, dass ihr keinen zu grossen Stress habt. Damit ihr diesen Tag richtig geniessen könnt, solltet ihr für den Zeitplan ein Mittelmass finden, um nicht von einem Termin zum nächsten zu hetzen und andererseits auch keine Langeweile bei den Gästen aufkommen zu lassen.

 


Was kann ich aus meinen Fotos 
machen?

Es ist schade, wenn die schönen Fotos zum Schluss nur auf dem Rechner verweilen, oder vielleicht sogar irgendwann als Digitaldaten verloren gehen. Ein schönes Fotoalbum macht Spass beim Durchblättern und es eignet sich besonders gut, um die Auswahl der Lieblingsfotos den Verwandten in einer edlen Form, schön retuschiert zu präsentieren. Die Ausarbeitung des Hochzeitsalbums sollte professionell erstellt werden, da neben der Bildbearbeitungsqualität auch die Qualität der Ausarbeitung der Fotos, Albumseiten und Buchbindung eine wichtige Rolle spielen.

Die Dankeskarten sind ein wichtiger Aspekt, um eure Gäste wertzuschätzen und sich für den schönen Tag und die Geschenke zu bedanken. Diese freuen sich besonders, wenn ihr den Gästen noch ein Foto von ihnen selbst bei der Feier, oder aus der Fotobox und ein Bild des Brautpaares dazu legt.

Trash the Dress

Besonders mutige Brautpaare entscheiden sich nach der Hochzeit für ein „Trash the Dress“ - Shooting. Dabei wird das Kleid und der Hochzeitsanzug ein letztes Mal spektakulär in Szene gesetzt. Es heisst nicht, dass das Hochzeitsoutfit komplett zerstört werden muss.

Das Shooting kann entweder mit Wasser, mit Holypulver, Rauch, Farben,... usw. durchgeführt werden. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Liebe Hochzeitspaare!

Vielen Dank, dass ihr meinen Hochzeitsguide bis zum Ende gelesen habt. Ich hoffe, dass auch für euch ein paar nützliche Tipps dabei sind. Gerne berate ich euch in einem unverbindlichen persönlichen Gespräch.

Ich wünsche euch viel Spass beim weiteren Planen eurer Hochzeit und freue mich über jede Anfrage.

 

Liebe Grüsse

Marina